Fortsetzung Brunello
aus meinem reisetagebuch vom 20. november 2012:
"der aufstieg betrug 350 höhenmeter und für mich war das echt anstrengend. ich glaube, nachts diesen trampelweg hochzusteigen, rechts oder links geht es steil runter, das hätte mich sicher überfordert. das hat der liebe gott (oder wer auch immer) gut eingerichtet, dass ich in domodossola verloren ging und dort die nacht verbrachte.
eine wunderschöne gegend. der sonnenspiegel in viganella ist sooo klein. ich dachte der wäre riesig groß (bei unklarheit bitte googlen).

auf halbem wege gab es eine plattform mit atem beraubender aussicht
thomas ließ mich mein eigenes tempo machen und mit pausen waren wir dann schlussendlich gegen 16 uhr oben. da verschwindet die sonne geraden hinter der bergkette (die stellenweise puderzucker) trug.
unser gepäck war heile angekommen, auch wenn die gondel ziemlich schief hing. zusammen haben wir dann abgeladen. schließlich waren wir im gästehaus, wo thomas im moment auch lebt, weil er im haupthaus baut. wir packten beide alles auf den tisch, was wir zu essen dabei hatten und dazu gab es kaffee und dinkelfladen. wir hatten uns viel zu erzählen, bis thomas` freundin anrief. während dessen kümmerte ich mich um den abwasch. draußen vor dem fenster standen zwei pferde auf der wiesenterrasse. nach dem telefonat wurde der ofen angeschmissen. während thomas den restlichen abend mit seiner freundin chattete, die wohlgemerkt in hamburg lebt, lag ich auf der kücheneckbank auf dem lammfell vor dem ofen und ließ alle viere gerade sein. ab und an schmökerte ich im herum liegenden vogelbestimmungsbuch. und ich lernte knut kennen, den weißen almhund. der is eine richtige knutschkugel und sooo verschmust.
der mond schien hell und mit dem schnee auf den bergspitzen sah man auch im bett die bergkulisse. und natürlich die sterne :-). am nächsten morgen gab es wieder fladen, und wir liefen nochmal mit knut zum spiegel, um ein foto von mir zu machen.

knutschkugel knut <3
dann hieß es gepäck wieder festmachen, runter würde alles ohne probleme laufen. dann eine herzliche verabschiedung von thomas und knut und die wegbeschreibung für den kürzesten weg bergab.
ich hätte mal lieber meine doc`s anziehen sollen. erstens war t-shirt-wetter und mamas marktkaufschuhe in allen ehren, aber sie sind ohne profil und somit ohne grip und ich schlitterte auf dem laub den berg runter, abhang am trampelpfad hin oder her, und setzte mich ständig auf den arsch.

kopfesskastanie - das holz wurde gern verarbeitet, und jetzt sind die linden auf dem vormarsch...

gutes und festes schuhwerk für einen sicheren tritt am abhang ist sehr empfehlenswert ^^
hat viel kraft und konzentration gebraucht, aber nach einer dreiviertel stunde kam ich heile am parkplatz an. noch einen schluck quellwasser, gepäck holen und ab nach varese.
ich bin thomas` empfehlung und beschreibung gefolgt und bin in verbania mit der fähre über den lago maggiore. bei schönstem sonnenwetter war ich just in time und bekam den letzten parkplatz auf der fähre, wobei ich dazu schräg einparken musste und mit dem heck fast im wasser hing.

auf dem lago maggiore
ich kam mit einem italiener während der ca. 15minütigen überfahrt ins gespräch. er antwortete, als ich ihm sagte, dass italien schön sei, dass die italiener ne meise hätten. und merkel ne toughe lady wäre, die ihr ding gut macht.
in varese angekommen, irrte ich umher, was ich aber nutzte, um mir das städtchen anzusehen. bis ich schließlich an einer tankstelle nach meinem hotel fragte, und aha, mein hotel lag außerhalb in einem kaff.
ich war super schnell dort, aber fand mein hotel nicht. es wurde dunkel und ich verfing mich wieder in schmalen dorfgassen.
offensichtlich überfuhr ich eine hingestellte ampel, denn ich sah mich mit gegenverkehr und einem polizeiauto konfrontiert, das mich auch gleich mit blaulicht einfing am erstbesten parkplatz.
joar, da hatte es mich erwischt. jetzt bin ich um 154 € ärmer.
aber ich bat den polizisten, ob er mir helfen kann mein hotel zu finden. er bot mir an, dass er vor mir herfährt, und nach wenigen minuten war ich an dem hell erleuchteten hotel. alter!
ich bedankte mich brav und nachdem er ja heute mit mir streng war und mich zur achtung ermahnt hatte, wünschte er mir am hotel noch einen schönen abend.
ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mein bedarf an action für heute gedeckt war. ich verlasse heute das hotel nicht mehr und fahre nirgendwo mehr hin! mein couchsurfing-bekannter, mit dem ich heute abend in varese verabredet war, wurde sofort von mir angerufen. er hatte zum glück verständnis und so verabredeten wir uns für morgen zum frühstück in varese.
jetzt hab ich die minibar um ein bier und ne coke ärmer gemacht und werde meine kopfschmerzen pflegen, die mich heute schon den ganzen tag quälen."
"der aufstieg betrug 350 höhenmeter und für mich war das echt anstrengend. ich glaube, nachts diesen trampelweg hochzusteigen, rechts oder links geht es steil runter, das hätte mich sicher überfordert. das hat der liebe gott (oder wer auch immer) gut eingerichtet, dass ich in domodossola verloren ging und dort die nacht verbrachte.
eine wunderschöne gegend. der sonnenspiegel in viganella ist sooo klein. ich dachte der wäre riesig groß (bei unklarheit bitte googlen).

auf halbem wege gab es eine plattform mit atem beraubender aussicht
thomas ließ mich mein eigenes tempo machen und mit pausen waren wir dann schlussendlich gegen 16 uhr oben. da verschwindet die sonne geraden hinter der bergkette (die stellenweise puderzucker) trug.
unser gepäck war heile angekommen, auch wenn die gondel ziemlich schief hing. zusammen haben wir dann abgeladen. schließlich waren wir im gästehaus, wo thomas im moment auch lebt, weil er im haupthaus baut. wir packten beide alles auf den tisch, was wir zu essen dabei hatten und dazu gab es kaffee und dinkelfladen. wir hatten uns viel zu erzählen, bis thomas` freundin anrief. während dessen kümmerte ich mich um den abwasch. draußen vor dem fenster standen zwei pferde auf der wiesenterrasse. nach dem telefonat wurde der ofen angeschmissen. während thomas den restlichen abend mit seiner freundin chattete, die wohlgemerkt in hamburg lebt, lag ich auf der kücheneckbank auf dem lammfell vor dem ofen und ließ alle viere gerade sein. ab und an schmökerte ich im herum liegenden vogelbestimmungsbuch. und ich lernte knut kennen, den weißen almhund. der is eine richtige knutschkugel und sooo verschmust.
der mond schien hell und mit dem schnee auf den bergspitzen sah man auch im bett die bergkulisse. und natürlich die sterne :-). am nächsten morgen gab es wieder fladen, und wir liefen nochmal mit knut zum spiegel, um ein foto von mir zu machen.

knutschkugel knut <3
dann hieß es gepäck wieder festmachen, runter würde alles ohne probleme laufen. dann eine herzliche verabschiedung von thomas und knut und die wegbeschreibung für den kürzesten weg bergab.
ich hätte mal lieber meine doc`s anziehen sollen. erstens war t-shirt-wetter und mamas marktkaufschuhe in allen ehren, aber sie sind ohne profil und somit ohne grip und ich schlitterte auf dem laub den berg runter, abhang am trampelpfad hin oder her, und setzte mich ständig auf den arsch.

kopfesskastanie - das holz wurde gern verarbeitet, und jetzt sind die linden auf dem vormarsch...

gutes und festes schuhwerk für einen sicheren tritt am abhang ist sehr empfehlenswert ^^
hat viel kraft und konzentration gebraucht, aber nach einer dreiviertel stunde kam ich heile am parkplatz an. noch einen schluck quellwasser, gepäck holen und ab nach varese.
ich bin thomas` empfehlung und beschreibung gefolgt und bin in verbania mit der fähre über den lago maggiore. bei schönstem sonnenwetter war ich just in time und bekam den letzten parkplatz auf der fähre, wobei ich dazu schräg einparken musste und mit dem heck fast im wasser hing.

auf dem lago maggiore
ich kam mit einem italiener während der ca. 15minütigen überfahrt ins gespräch. er antwortete, als ich ihm sagte, dass italien schön sei, dass die italiener ne meise hätten. und merkel ne toughe lady wäre, die ihr ding gut macht.
in varese angekommen, irrte ich umher, was ich aber nutzte, um mir das städtchen anzusehen. bis ich schließlich an einer tankstelle nach meinem hotel fragte, und aha, mein hotel lag außerhalb in einem kaff.
ich war super schnell dort, aber fand mein hotel nicht. es wurde dunkel und ich verfing mich wieder in schmalen dorfgassen.
offensichtlich überfuhr ich eine hingestellte ampel, denn ich sah mich mit gegenverkehr und einem polizeiauto konfrontiert, das mich auch gleich mit blaulicht einfing am erstbesten parkplatz.
joar, da hatte es mich erwischt. jetzt bin ich um 154 € ärmer.
aber ich bat den polizisten, ob er mir helfen kann mein hotel zu finden. er bot mir an, dass er vor mir herfährt, und nach wenigen minuten war ich an dem hell erleuchteten hotel. alter!
ich bedankte mich brav und nachdem er ja heute mit mir streng war und mich zur achtung ermahnt hatte, wünschte er mir am hotel noch einen schönen abend.
ihr könnt euch sicher vorstellen, dass mein bedarf an action für heute gedeckt war. ich verlasse heute das hotel nicht mehr und fahre nirgendwo mehr hin! mein couchsurfing-bekannter, mit dem ich heute abend in varese verabredet war, wurde sofort von mir angerufen. er hatte zum glück verständnis und so verabredeten wir uns für morgen zum frühstück in varese.
jetzt hab ich die minibar um ein bier und ne coke ärmer gemacht und werde meine kopfschmerzen pflegen, die mich heute schon den ganzen tag quälen."
fremdes.selbst - 28. Dez, 07:52






























