Dienstag, 12. Februar 2013

Dresden Tag 1

Am 22. Dezember machte ich mich auf nach Dresden, um meine ehemalige Studienkollegin wieder zu treffen, die es inzwischen in die weite Welt verschlagen hat. Aber zu Weihnachten kehrt sie immer heim, und ich freute mich sehr, dass wir Zeit fanden und uns auf halbem Wege entfernt von unseren heimatlichen Hütten genau in Dresden trafen.

Ich fuhr mit dem Auto und mittendrin fing es derart an zu schneien, dass im Radio empfohlen wurde, nicht mit dem Auto zu fahren, wenn es nicht unbedingt sein muss. Na ja, und ich musste noch über die Klimascheide Burkauer Berg.. Aber alles ging gut, und ich landete heile im Dresdener Verkehrschaos. Es war der letzte Verkaufssamstag vor Weihnachten und die Leute waren alle dem Shoppingwahnsinn verfallen. Es dauerte über eine Stunde bis ich endlich irgendeinen Parkplatz in irgendeinem Parkhaus in der Nähe unseres Hotels fand. Dann noch das richtige der zahlreichen Ibis-Hotels finden, das Auto wieder umparken in das richtige Parkhaus (mit Dauerkarte), und es war eine Ewigkeit vergangen...

Platt fiel ich auf mein weiches Hotelbett und hatte zum Glück noch ein Stündchen Zeit zum Nickerchen machen. Dann war meine Freundin langsam im Anflug. Gegen 17.30 Uhr kam sie im Hotel an, und wir fielen uns erstmal freudig in die Arme. Nach so langer Zeit war die Wiedersehensfreude groß. Nun hieß es nicht lange verweilen sondern aufmachen zum gemeinsamen Abendessen mit einer weiteren ehemaligen Studienkollegin, die in der Nähe lebt und arbeitet. So landeten wir drei in die Jahre gekommenen Betriebswirtinnen in einer feinen Pizzeria und hatten viel auszutauschen. Die Stimmung war gut, das Essen schmeckte eigentlich auch ganz gut und so verliefen die wenigen Stunden, die wir Zeit hatten, relativ schnell.

Denn meine Freundin hatte für uns beide Karten besorgt. Für die Groove-Station. Dort würde heute Abend "Die Art" spielen. Die waren zu Studiumszeiten schon eine der Lieblingsbands meiner Freundin. Da wurden schnell noch mehr alte Erinnerungen wach. :)

Die Hütte war brechend voll und ich sicherte mir einen Platz an der Bar. Mir war das mit meinen klaustrophobischen Anwandlungen alles zu eng... Während meine Freundin ihr Konzert genoss, musste ich als Seelentrösterin für reichlich klagende frisch verlassene und im Selbstmitleid fast ertrinkende Männer in der Midlifecrisis herhalten. Das is halt der Nachteil, wenn man an der Bar sitzt ^^...

Meine Freundin und ich haben jedenfalls klar gemacht, dass wir nächstes Jahr wieder zum DieArt-Weihnachtskonzert hier aufschlagen und uns wieder ne schöne Zeit in Dresden machen.

Zurück ins Hotel begaben wir uns zu Fuß, durch die kalte Winternacht... Erinnerungen an durchzechte und durchtanzte Nächte in der Dresdener Neustadt wurden wach *g*... :o)

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