Berlin Tag 1
Einen Tag später als geplant machte ich mich auf nach Berlin um dort ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Samstag morgens stieg ich in den Zug, der Tag versprach ein wunderschöner zu werden und nach reichlich zweieinhalb Stunden war ich am Alex und von dort ging´s ab nach Berlin-Wilmersdorf zu meiner ehemaligen Schulfreundin Alina. Dort bestaunte ich ihre neue Wohnung und lernte ihren Freund kennen. Nach einem gemütlichen Spätstück mit frischen Brötchen machten wir uns auf zu Fuß Richtung Ku´damm und schlenderten bei schönstem Sonnenschein die Promenade entlang. Der Ku´damm sieht wieder besser aus. Bei meinem letzten Berlinbesuch vor zwei oder drei Jahren standen viele Geschäftsräume leer und der Ku´damm wirkte teilweise verwahrlost und schlodderig. Das konnte ich dieses Mal nicht mehr so beobachten. Ein Gang durch´s KaDeWe war natürlich inklusive und ich kaufte Souvenirs für Mama und Papa und ein Gastgeschenk für meinen "ReSurf"-Besuch bei Diana, meiner letzten Couchsurferin :o).

Gendarmenmarkt
Als wir nach zwei drei Stunden Fußmarsch und Shopping wieder daheim ankamen, wartete frisch gebackene Lasagne auf uns! Mjammi! Mein Antrag, mir diesen so gut kochen könnenden Mann stundenweise auszuleihen, wurde leider abgelehnt ;-) .... Nach einem wirklich super leckeren Essen in angenehmen Ambiente hieß es für mich chic machen. Mein bundesweit agierender Arbeitgeber (CJD) unterhält und fördert eines der besten deutschen Jugendorchester (CJD-Jugendorchester) und einmal im Jahr tritt dieses in der Berliner Philharmonie auf. Mitarbeiter-innen haben freien Eintritt.
Ich fuhr mit der U-Bahn bis zum Potsdamer Platz, wo Samstag Nacht der Bär tanzt. Berlin erleuchtet im Moment alle sehenswerten Plätze, und lässt diese in verschiedensten Illuminationen erstrahlen. So wohl auch den Potsdamer Platz. Obwohl, am Ritz war der neue James Bond mit dem Beamer verewigt, und vor dem Hoteleingang stand eine Traube Menschen. Vielleicht stellte Daniel Graigh seinen aktuellen Film vor? Keine Ahnung, aber es war imposant, den Potsdamer Platz mal in allen Lichterfarben und belebt zu bestaunen anstatt wie bisher als Baustelle und leergefegter Glashaussammelplatz an grauen verregneten Vormittagen.
Die Berliner Philharmonie jedenfalls befindet sich gleich hinter´m Potsdamer Platz. Ich hatte mein Ticket zu Hause vergessen und sollte mein Glück an der Kasse probieren. Vielleicht gab es da ja eine Mitarbeiterliste? Dazu musste ich allerdings um den ganzen Block laufen, da ich zufällig an einem der Hintereingänge gelandet war. Im Dunkeln wollte ich eine Abkürzung nehmen, die sich als Rasenfläche entpuppte, auf der unzählige Wildkaninchen im Schatten der Scheinwerfer Gras zupften und sich von mir Störenfried nicht großartig beeindruckt geschweige denn belästigt zeigten.
In der Eingangshalle zum Kammermusiksaal traf ich am CJD-Stand einen netten jungen Mitarbeiter, der sich bemühte, mir eine Karte abzutreten und fünf Minuten vor Beginn hatte er genug übrig gebliebene Karten vorrätig und ich landete in der 1. Reihe auf der Musikempore mitten unter Vertretern aus Wirtschaft und Politik :-D .
Das Konzert war schön und die Solistin mit der Violine sehr beeindruckend. Diese 14jährige zierliche junge Frau, die mit einer Energie und Schnelligkeit die Violine zum Glühen brachte... Wow... Olivia Hyemi Comfort ist Stipendiatin des CJD-Förderprogramms für Hochbegabte und hat internationale Preise erspielt.

Wirklich schön ist das Gebäude der Berliner Philharmonie nicht, finde ich. Innen sind Gebrauchsspuren überall zu sehen. Aber wer hat schon Geld für einen neuen Fußbodenbelag im finanziell klammen Berlin?...

Potsdamer Platz mit Nightlife.

James Bond am Ritz...

Gendarmenmarkt
Als wir nach zwei drei Stunden Fußmarsch und Shopping wieder daheim ankamen, wartete frisch gebackene Lasagne auf uns! Mjammi! Mein Antrag, mir diesen so gut kochen könnenden Mann stundenweise auszuleihen, wurde leider abgelehnt ;-) .... Nach einem wirklich super leckeren Essen in angenehmen Ambiente hieß es für mich chic machen. Mein bundesweit agierender Arbeitgeber (CJD) unterhält und fördert eines der besten deutschen Jugendorchester (CJD-Jugendorchester) und einmal im Jahr tritt dieses in der Berliner Philharmonie auf. Mitarbeiter-innen haben freien Eintritt.
Ich fuhr mit der U-Bahn bis zum Potsdamer Platz, wo Samstag Nacht der Bär tanzt. Berlin erleuchtet im Moment alle sehenswerten Plätze, und lässt diese in verschiedensten Illuminationen erstrahlen. So wohl auch den Potsdamer Platz. Obwohl, am Ritz war der neue James Bond mit dem Beamer verewigt, und vor dem Hoteleingang stand eine Traube Menschen. Vielleicht stellte Daniel Graigh seinen aktuellen Film vor? Keine Ahnung, aber es war imposant, den Potsdamer Platz mal in allen Lichterfarben und belebt zu bestaunen anstatt wie bisher als Baustelle und leergefegter Glashaussammelplatz an grauen verregneten Vormittagen.
Die Berliner Philharmonie jedenfalls befindet sich gleich hinter´m Potsdamer Platz. Ich hatte mein Ticket zu Hause vergessen und sollte mein Glück an der Kasse probieren. Vielleicht gab es da ja eine Mitarbeiterliste? Dazu musste ich allerdings um den ganzen Block laufen, da ich zufällig an einem der Hintereingänge gelandet war. Im Dunkeln wollte ich eine Abkürzung nehmen, die sich als Rasenfläche entpuppte, auf der unzählige Wildkaninchen im Schatten der Scheinwerfer Gras zupften und sich von mir Störenfried nicht großartig beeindruckt geschweige denn belästigt zeigten.
In der Eingangshalle zum Kammermusiksaal traf ich am CJD-Stand einen netten jungen Mitarbeiter, der sich bemühte, mir eine Karte abzutreten und fünf Minuten vor Beginn hatte er genug übrig gebliebene Karten vorrätig und ich landete in der 1. Reihe auf der Musikempore mitten unter Vertretern aus Wirtschaft und Politik :-D .
Das Konzert war schön und die Solistin mit der Violine sehr beeindruckend. Diese 14jährige zierliche junge Frau, die mit einer Energie und Schnelligkeit die Violine zum Glühen brachte... Wow... Olivia Hyemi Comfort ist Stipendiatin des CJD-Förderprogramms für Hochbegabte und hat internationale Preise erspielt.

Wirklich schön ist das Gebäude der Berliner Philharmonie nicht, finde ich. Innen sind Gebrauchsspuren überall zu sehen. Aber wer hat schon Geld für einen neuen Fußbodenbelag im finanziell klammen Berlin?...

Potsdamer Platz mit Nightlife.

James Bond am Ritz...
fremdes.selbst - 18. Okt, 22:50



