stopover in nürnberg
auf dem weg ins angeblich schneereichste dorf der welt - damüls im österreichischen vorarlberg - machte ich einen übernachtungsstopp in nürnberg.
aus meinem reisetagebuch vom 26. januar:
"hallo ihr lieben daheim gebliebenen,
am samstag bin ich ja gestartet und habe, wie immer, trotz 3 stunden vorlaufzeit, meine straßenbahn auf den letzten pfiff erreicht. am bahnhof angekommen, fiel mir auf, dass ich weder was zu trinken noch zu essen dabei hatte, vergessen... für den bäcker hatte ich keine zeit mehr, aber ne wasserflasche habe ich im presseladen noch erbeutet. dann ab zum zug. in bischofswerda der erste zugwechsel. dann wieder umsteigen in dresden-neustadt. dort war alles abgesperrt, weil immer noch gebaut wird.
den weg in die halle hab ich auf die schnelle nicht gefunden. also hieß es hungrig in den zug nach leipzig einzusteigen. ich hab die meiste zeit gedöst, weil ich vor lauter reisefieber die nacht nicht geschlafen hatte. es war bewölkt, frostig und schneebedeckt. in leipzig angekommen, es war inzwischen gegen 14 uhr, hab ich dann beim bahnhofsbäcker zwei mohnzöpfe und eine streuselschnecke ergattert. im ice nach nürnberg war also erst mal lunch angesagt. weiter geschlafen und kurz vor nürnberg dann noch nen kaffee im bistro besorgt und dann wurde ich langsam tages- und urlaubstauglich. ich beantwortete noch den brief meiner freundin, die auf mich in österreich wartet, weil ich endlich mal mit nichts anderem abgelenkt war. die heimatpost wird also persönlich vorbei gebracht. wo gibt es sowas schon?
gegen 17.30 uhr kam ich in nürnberg an. ich hatte bis 19 uhr zeit, bis mich die regionalbahn ins dorf reichenschwand bringen würde, wo meine couchsurfing-hostess mich vom bahnhof abholen würde.
sie musste allerdings noch arbeiten, und deshalb hatte ich noch zeit, und die wollte ich für einen kleinen spaziergang durch`s bahnhofsviertel von nürnberg machen.

bahnhof nürnberg
ich war da auch gar nicht verkehrt, denn eine befestigungsanlage aus alten zeiten empfing mich im verschneiten dunklen nürnberg. ich ging nach links und stand bald vor einem prunkvollen und beleuchteten haus: dem opernhaus bzw. staatstheater.

Opernhaus
dort querte ich den burggraben und befand mich kurz darauf auf direktem wege zum germanischen nationalmuseum.

"Burggraben"

Germanisches Nationalmuseum

Historisches Gebäude, das zum Museum gehört.
auf dem weg, der die gebäude des museums teilte, waren große weiße säulen angebracht worden. auf jeder war ein artikel des grundgesetzes in deutsch und einer anderen sprache der welt eingelassen. ein baum in der mitte stand für alle übrigen sprachen der welt.

"Grundgesetz-Anlage"

Auch niedrigschwellige Kulturangebote sind vorhanden, wie mir ein neugieriger Blick in die Fenster zeigte.
die mischung aus dem erhalt alter gebäude und anlagen und der modernen architektur machte mich sehr neugierig und hat mir gut gefallen.

ich kehrte aber langsam zum bahnhof zurück und kaufte noch ein paar kleinigkeiten und mitbringsel ein. auf dem bahnhof war ein riesiger auflauf von punks und gothics, vermutlich war wohl irgendwas angesagt an diesem samstag abend? ich weiß es nicht...
die fahrt nach reichenschwand verlief problemlos, und meine hostess holte mich vom bahnsteig ab und brachte mich zum auto.
kurze zeit darauf saß ich bei einem bier in der warmen küche und bekam sogar noch tomatensuppe und omelett. julie ist sehr nett und wir haben gemütlich zusammen gesessen. sie ist ursprünglich französin und bei baguette und ziegenkäse musste ich sofort an meinen urlaub in der bretagne denken :-)... aber ich war noch satt von meinem in leipzig erworbenen reiseproviant, dass ich nur von allem ein bisschen kostete. julie plant gerade mit gleichgesinnten den bau eines mehrgenerationenhauses, und da hatten wir ja auch gleich ein super thema zum quatschen *g*. die begründer wollen selbst da einziehen, junge und alte, familien und alleinstehende...
super sache das!
ich ging relativ früh zu bett, da julie und ich am nächsten tag früh raus mussten (julie) bzw. wollten (ich). ich hätte auch ausschlafen können! obwohl julie einen termin um 9 uhr außer haus hatte. mei voll lieb! sie war wirklich eine super nette hostess und ich durfte mich wirklich wie daheim fühlen. in ihrem netten kleinen alten häuschen, in dem sie mit ihrer tochter lebt, bekam ich ein eigenes zimmer mit richtigem bett und so. super toll! julie ist wirklich eine so liebe seele! ich war noch kurz im internet, aber bin dann bald ins kuschelbett gefallen und hab auch bald geschlafen..."
aus meinem reisetagebuch vom 26. januar:
"hallo ihr lieben daheim gebliebenen,
am samstag bin ich ja gestartet und habe, wie immer, trotz 3 stunden vorlaufzeit, meine straßenbahn auf den letzten pfiff erreicht. am bahnhof angekommen, fiel mir auf, dass ich weder was zu trinken noch zu essen dabei hatte, vergessen... für den bäcker hatte ich keine zeit mehr, aber ne wasserflasche habe ich im presseladen noch erbeutet. dann ab zum zug. in bischofswerda der erste zugwechsel. dann wieder umsteigen in dresden-neustadt. dort war alles abgesperrt, weil immer noch gebaut wird.
den weg in die halle hab ich auf die schnelle nicht gefunden. also hieß es hungrig in den zug nach leipzig einzusteigen. ich hab die meiste zeit gedöst, weil ich vor lauter reisefieber die nacht nicht geschlafen hatte. es war bewölkt, frostig und schneebedeckt. in leipzig angekommen, es war inzwischen gegen 14 uhr, hab ich dann beim bahnhofsbäcker zwei mohnzöpfe und eine streuselschnecke ergattert. im ice nach nürnberg war also erst mal lunch angesagt. weiter geschlafen und kurz vor nürnberg dann noch nen kaffee im bistro besorgt und dann wurde ich langsam tages- und urlaubstauglich. ich beantwortete noch den brief meiner freundin, die auf mich in österreich wartet, weil ich endlich mal mit nichts anderem abgelenkt war. die heimatpost wird also persönlich vorbei gebracht. wo gibt es sowas schon?
gegen 17.30 uhr kam ich in nürnberg an. ich hatte bis 19 uhr zeit, bis mich die regionalbahn ins dorf reichenschwand bringen würde, wo meine couchsurfing-hostess mich vom bahnhof abholen würde.
sie musste allerdings noch arbeiten, und deshalb hatte ich noch zeit, und die wollte ich für einen kleinen spaziergang durch`s bahnhofsviertel von nürnberg machen.

bahnhof nürnberg
ich war da auch gar nicht verkehrt, denn eine befestigungsanlage aus alten zeiten empfing mich im verschneiten dunklen nürnberg. ich ging nach links und stand bald vor einem prunkvollen und beleuchteten haus: dem opernhaus bzw. staatstheater.

Opernhaus
dort querte ich den burggraben und befand mich kurz darauf auf direktem wege zum germanischen nationalmuseum.

"Burggraben"

Germanisches Nationalmuseum

Historisches Gebäude, das zum Museum gehört.
auf dem weg, der die gebäude des museums teilte, waren große weiße säulen angebracht worden. auf jeder war ein artikel des grundgesetzes in deutsch und einer anderen sprache der welt eingelassen. ein baum in der mitte stand für alle übrigen sprachen der welt.

"Grundgesetz-Anlage"

Auch niedrigschwellige Kulturangebote sind vorhanden, wie mir ein neugieriger Blick in die Fenster zeigte.
die mischung aus dem erhalt alter gebäude und anlagen und der modernen architektur machte mich sehr neugierig und hat mir gut gefallen.

ich kehrte aber langsam zum bahnhof zurück und kaufte noch ein paar kleinigkeiten und mitbringsel ein. auf dem bahnhof war ein riesiger auflauf von punks und gothics, vermutlich war wohl irgendwas angesagt an diesem samstag abend? ich weiß es nicht...
die fahrt nach reichenschwand verlief problemlos, und meine hostess holte mich vom bahnsteig ab und brachte mich zum auto.
kurze zeit darauf saß ich bei einem bier in der warmen küche und bekam sogar noch tomatensuppe und omelett. julie ist sehr nett und wir haben gemütlich zusammen gesessen. sie ist ursprünglich französin und bei baguette und ziegenkäse musste ich sofort an meinen urlaub in der bretagne denken :-)... aber ich war noch satt von meinem in leipzig erworbenen reiseproviant, dass ich nur von allem ein bisschen kostete. julie plant gerade mit gleichgesinnten den bau eines mehrgenerationenhauses, und da hatten wir ja auch gleich ein super thema zum quatschen *g*. die begründer wollen selbst da einziehen, junge und alte, familien und alleinstehende...
super sache das!
ich ging relativ früh zu bett, da julie und ich am nächsten tag früh raus mussten (julie) bzw. wollten (ich). ich hätte auch ausschlafen können! obwohl julie einen termin um 9 uhr außer haus hatte. mei voll lieb! sie war wirklich eine super nette hostess und ich durfte mich wirklich wie daheim fühlen. in ihrem netten kleinen alten häuschen, in dem sie mit ihrer tochter lebt, bekam ich ein eigenes zimmer mit richtigem bett und so. super toll! julie ist wirklich eine so liebe seele! ich war noch kurz im internet, aber bin dann bald ins kuschelbett gefallen und hab auch bald geschlafen..."
fremdes.selbst - 24. Feb, 13:10



